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Landschaftsplan

Einführung

Der Landschaftsplan (L-Plan) ist das wichtigste landschaftsplanerische Instrument der Gemeinde; er formuliert Zielaussagen für einen Zeitraum von 10 bis 15 Jahren. Der Landschaftsplan stellt ein Handlungskonzept für den Umgang mit Natur und Landschaft im gesamten Gemeindegebiet dar.

Durch Einarbeitung der Aussagen des Landschaftsplans in den Flächennutzungsplan wird eine zukunftsorientierte umweltverträgliche Landschafts- und Ortsentwicklung gewährleistet. Der Landschaftsplan ist eine wesentliche Plangrundlage für Bebauungspläne und die Einrichtung von Ausgleichsflächenpools. Die Gemeinde erhält einen bedeutenden Beitrag zu Fachplanungen in der Gemeinde, z.B. überörtliche Erholungs- und Fremdenverkehrsplanung. Der Landschaftsplan ist für die Gemeinde eine wichtige Hilfe bei Stellungnahmen zu Vorhaben und Eingriffen Dritter, z.B. bei Leitungsverlegungen, Windenergieanlage, Straßen- und Radwegebau.

Durch Informationsveranstaltungen und Arbeitskreise, also das Einbeziehen der Gemeinde, der Nutzer und Bürger in den Planungsprozess, wird die Akzeptanz in der Gemeinde gefördert. In der Gemeinde Lüdersdorf sind darüber hinaus zahlreiche Bürgersparziergänge durchgeführt worden.

Der Landschaftsplan als Naturschutzfachplan erhält durch Satzungsbeschluss eine gemeindliche Selbstbindung.


Gesetzliche Grundlagen

  • § 6 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG)
  • § 13 Landesnaturschutzgesetz (LNatG-MV)

Die Aufstellung eines Landschaftsplanes ist gemäß § 13 LNatG-MV erforderlich bei Planungen:

  • die nachhaltige und großräumige Landschaftsveränderungen vorsehen
  • die den Zielen der überörtlich bedeutsamen Erholungsvorsorge dienen
  • die für die Sicherung der Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes oder des Landschaftsbildes bedeutsam sind

Alle drei Bedingungen treffen für die Gemeinde Lüdersdorf zu.